Von der überforderten Teamleiterin zur souveränen Führungskraft.

Anna M., 38 Jahre, Teamleiterin in einem mittelständischen IT-Unternehmen, leitete seit vier Jahren ein Team von 15 Mitarbeitenden. Mit der Entscheidung der Geschäftsführung, sämtliche Prozesse zu digitalisieren, veränderte sich Annas Arbeitsalltag schlagartig: Sie musste nicht nur neue Technologien implementieren, sondern auch ihre Mitarbeitenden durch Unsicherheiten, Widerstände und Konflikte begleiten. Der Druck stieg von allen Seiten: Die Geschäftsleitung erwartete schnelle Ergebnisse, das Team zweifelte an der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen, und Anna selbst fühlte sich immer häufiger zerrissen zwischen operativem Geschäft, Change-Management und ihrem Privatleben. Die Folge: Überstunden, schlaflose Nächte, sinkende Motivation im Team und wachsende Selbstzweifel. Anna spürte, dass sie ohne Unterstützung ihre Führungsrolle und die Motivation ihres Teams verlieren könnte.

Gemeinsam Ziele feststecken

Gemeinsam mit ihrem Coach bei Your Way Up formulierte Anna drei klare Ziele:
Souverän und klar kommunizieren: Sie wollte lernen, wie sie Veränderungsprozesse besser erklärt, Unsicherheiten aufnimmt und ihr Team zu aktiven Mitgestaltern macht. Führungskompetenzen ausbauen: Anna wollte ihre Rolle als Führungskraft neu definieren und verinnerlichen, um souverän und resilient auch in schwierigen Phasen zu bleiben. Work-Life-Balance wiederherstellen: Neben dem Erfolg im Job war es Anna wichtig, wieder Zeit für sich selbst und ihre Familie zu gewinnen – ohne schlechtes Gewissen oder ständige Erreichbarkeit.

Klare Strategie und Haltung

Innerhalb von sechs Monaten intensiver Zusammenarbeit entwickelte Anna mit Your Way Up konkrete Strategien:
Sie erarbeitete eine klare Vision für den Wandel, die sie ihrem Team in einem Workshop vorstellte. Damit konnte sie viele Bedenken frühzeitig auflösen. Durch gezieltes Kommunikations- und Konflikttraining lernte sie, schwierige Gespräche zu führen, Erwartungen zu steuern und Verantwortung abzugeben. Mithilfe von Zeitmanagement-Tools und klaren Prioritäten konnte sie ihre Überstunden um 40 % reduzieren. Im Team stieg die Zufriedenheit messbar: Eine interne Befragung ergab, dass 80 % die neue Offenheit und Transparenz als „stark motivierend“ empfanden. Anna selbst erlebte, dass sie nicht alles allein stemmen muss – ihr Vertrauen ins Team wuchs, und sie entwickelte ein stabiles Fundament, um auch zukünftige Veränderungen zu meistern.

 Gefangen im Preiswettbewerb

Im B2B-Großhandel ist die Vergleichbarkeit von Produkten und Dienstleistungen durch den Kunden – in unserem Fall Handwerker und Projektkunden – heute höher denn je. Verschärft wird diese Situation durch die Transparenz digitaler Plattformen: Endkunden vergleichen Preise in Echtzeit, was massiven Druck auf die Kunden unserer Kunden (das Handwerk) ausübt. Dieser Preisdruck wird eins zu eins an den Großhandel weitergegeben. Die Folge: Margenerosion durch aggressive Preisverhandlungen, ein Verlust an Beauftragungen zugunsten austauschbarer Mitbewerber und eine schleichende Entwertung der eigentlichen Leistung.

Vom Lieferanten zum strategischen Partner

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung eine Neuausrichtung erarbeitet. Das primäre Ziel war die Entkopplung von reinem Preiswettbewerb hin zu einer partnerschaftlichen Wertschöpfung: Differenzierung statt Vergleichbarkeit: Entwicklung exklusiver Zusatzleistungen, die den Fokus vom Preis auf den Mehrwert verschieben. Stärkung der Beziehungsebene: Etablierung strategischer Partnerschaften auf Geschäftsführungsebene, um die operative Ebene (Einkauf) von reinen Preisdiskussionen zu entlasten. Kundenfokussierte Prozesse: Umstellung der internen Abläufe von reiner Effizienzlogik hin zu konsequenter Markt- und Kundenorientierung.

Messbare Steigerung von Effizienz und Ertrag

Die Neuausrichtung hat das operative Geschäft der Vertriebsteams grundlegend transformiert und zu signifikanten Erfolgen geführt: Potenzialausschöpfung: Durch die gezielte Betreuung strategisch wichtiger Kunden konnte die Zielerreichung von 63 % auf 107 % gesteigert werden. Fokussierung der Ressourcen: „Alibi-Termine“ wurden durch wertschöpfende Beratungsgespräche ersetzt, was die Conversion-Rate bei unseren Kunden verdoppelt hat. Kulturelle Transformation: Die verbesserte Struktur und Kommunikation innerhalb der Vertriebsteams sorgte für mehr Klarheit und Entlastung. Dies schlug sich direkt in einer signifikanten Senkung der Fluktuations- und Krankheitsquote nieder.

Erfolgreiche Einführung neuer Technologien im B2B-Vertrieb

Preisdruck und konservative Vertriebsansätze
Ein führender Technologiekonzern stattet seine Vertriebspartner mit innovativen neuen Technologien aus, um deren Verkaufsstrategien zu revolutionieren. Doch der traditionelle Vertriebsansatz stieß an seine Grenzen: Er führte unweigerlich zu einem intensiven Preisvergleich mit günstigeren Alternativen und verhinderte den direkten Zugang zu den tatsächlichen Entscheidungsträgern – die Verhandlungen fanden primär auf Einkaufsebene statt.

Vom Produktverkauf zum Lösungs-Partner

Gemeinsam mit dem Technologiekonzern wurde eine Strategie entwickelt, um die neuen Technologien optimal zu positionieren und die Vertriebspartner zu befähigen, nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Die Kernziele waren: Abgrenzung vom Wettbewerb: Entwicklung eines Vertriebsansatzes, der die Einzigartigkeit und den Mehrwert der neuen Technologien herausstellt und so die Vergleichbarkeit reduziert. Fokus auf Lösungen statt Produkte: Transformation des Verkaufsgesprächs von der reinen Produktpräsentation hin zur Demonstration ganzheitlicher Lösungen, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Erschließung neuer Entscheidungsebenen: Identifizierung und Ansprache neuer Ansprechpartner im Buying Center, um strategische Grundsatzentscheidungen zu ermöglichen und den Zugang zu allen relevanten Stakeholdern zu sichern. Betonung von Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit: Positionierung der Angebote als Investition in die Zukunftsfähigkeit und Rentabilität des Kunden, anstatt sich auf kurzfristige Einzelpreisdiskussionen einzulassen.

Beschleunigtes Wachstum und Premium-Positionierung

Die implementierte Strategie führte zu einer deutlichen Steigerung der Vertriebseffektivität und einer nachhaltigen Verbesserung der Marktposition: Steigerung der Termineffizienz: Durch eine präzise, zielgruppenspezifische Elevator Speech konnten bis zu 62 % mehr Ersttermine generiert werden, indem die richtigen Entscheidungsträger angesprochen wurden. Strategische Gesprächsführung: Der Fokus verlagerte sich weg von Einzelpreis- und Produktverhandlungen hin zur Entwicklung umfassender Vertriebsstrategien, die die gesamte Wertschöpfung in den Mittelpunkt rückten. Kundenpräferenz für Premium: Kunden zeigten eine klare Präferenz, zukunftsweisende Innovationen mit dem Premiumanbieter umzusetzen, anstatt auf günstigere, aber weniger kompetente Nachahmer auszuweichen. Umsatzsteigerung: Die Zielerreichung im Umsatz konnte auf beeindruckende 224 % gesteigert werden.

Transformation im Filialvertrieb – „Medizinischer“ Einzelhandel

Kultureller Wandel und Prozessneugestaltung für Tausende von Mitarbeitern
Ein großer Filialist im medizinischen Bereich stand vor der Mammutaufgabe, den Verkaufsprozess und die damit verbundene Vorgehensweise seiner über 3.500 Filialmitarbeiter und deren Führungskräfte grundlegend zu verändern. Die zentrale Herausforderung bestand darin, diesen umfassenden Change-Prozess erfolgreich zu steuern und die Akzeptanz der Mitarbeiter für neue Verkaufsstrategien und Prozessabläufe zu gewinnen.

Vom Berater zum aktiven Verkaufs-Champion

Das übergeordnete Ziel war die Entwicklung von einer reinen Beratungsrolle hin zu einem proaktiven Verkaufsansatz. Konkret bedeutete dies: Steigerung der Verkaufsziele: Erhöhung der durchschnittlichen Verkaufsmenge pro Kunde von 1,2 auf 2,0 verkaufte Artikel. Effektive Tool-Implementierung: Konsequente Nutzung eines neuen digitalen Beratungstools zur besseren Vermittlung des Kundennutzens und zur Erzielung höherer Durchschnittsbons. Befähigung von Führungskräften: Stärkung der Führungskräfte, den Change-Prozess mit minimalem Widerstand zu implementieren, die Verkaufsziele zu erreichen und die Teams aktiv im neuen Verkaufsprozess zu coachen und weiterzuentwickeln.

Gesteigerte Verkaufsleistung und Kundenzufriedenheit

Durch die gezielte Implementierung und Begleitung des Veränderungsprozesses wurden signifikante Verbesserungen erzielt: Aktives Coaching & Feedback: Führungskräfte sind nun in der Lage, Verkaufsvorgänge aktiv “side-by-side” zu coachen und qualifiziertes, entwicklungsfähiges Feedback zu geben. Dies ermöglicht eine nachhaltige Steuerung der Mitarbeiterentwicklung. Skalierung von Erfolgen: Die Implementierung eines internen Coaching-Teams erlaubt die systematische Multiplikation von Best Practices und erfolgreichen Vorgehensweisen im gesamten Unternehmen. Mitarbeiterakzeptanz & Eigeninitiative: Die Mitarbeiter erkennen und schätzen die Vorteile der neuen Vorgehensweise. Sie experimentieren aktiv innerhalb des vorgegebenen Prozesses und entwickeln dabei ihren eigenen, authentischen Verkaufsstil. Verbesserte Kundenerfahrung: Die Kundenzufriedenheit stieg um 2,4 Punkte, unterstützt durch eine zielgerichtetere und schnellere Beratung, die den Verkaufsabschluss erleichtert. Gleichzeitig konnte die Reklamationsquote signifikant gesenkt werden.

Lebensmittel-Einzelhandel (LEH)

Die Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Feinkost sollten wieder als klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Lebensmittelhändlern wahrgenommen werden. Ziel war es, die persönliche Beratung zu einem echten Wettbewerbsvorteil auszubauen, Kunden langfristig an den Markt zu binden und gleichzeitig den Durchschnittsbon nachhaltig zu steigern.Die Mitarbeitenden verfügten über hohe Fachkompetenz, nutzten diese jedoch im Verkaufsalltag häufig nur eingeschränkt. Verkaufsgespräche konzentrierten sich überwiegend auf die eigentliche Bestellung. Zusätzliche Empfehlungen, Rezeptideen oder der Verkauf ergänzender Produkte fanden nur vereinzelt statt. Gleichzeitig bestand die Herausforderung, frische Waren mit kurzer Haltbarkeit gezielt abzusetzen, ohne die Bedienzeiten zu verlängern oder Warteschlangen entstehen zu lassen.
• Persönliche Beratung als erlebbaren Mehrwert an der Bedientheke etablieren.• Kundenbindung durch individuelle Gespräche und Empfehlungen stärken.• Steigerung des Durchschnittsbons pro Kunde um mindestens 5 %.• Aktiver Verkauf von Frischeartikeln mit kurzer Resthaltbarkeit.• Ausbau von Cross-Selling durch passende Empfehlungen (z. B. Wein, Gewürze, Beilagen oder Rezeptideen).• Professionelle Gesprächsführung während der Bedienung statt standardisierter Zusatzverkaufsfragen.• Beratungsqualität erhöhen, ohne die Abläufe an der Theke zu verlangsamen.
  • Die Bedientheke wurde von den Kundinnen und Kunden wieder als Ort persönlicher Beratung und hoher Kompetenz wahrgenommen.
  • Der durchschnittliche Bon pro Kunde stieg nachhaltig um durchschnittlich mehr als 8 %.
  • Die Kundenfrequenz erhöhte sich messbar, da viele Kundinnen und Kunden gezielt wegen der persönlichen Beratung häufiger einkauften.
  • Durch aktive Empfehlungen konnten Frischeartikel deutlich besser verkauft und Abschriften aufgrund abgelaufener Haltbarkeit spürbar reduziert werden.
  • Bereits nach rund acht Wochen fragten viele Stammkunden aktiv nach Rezeptideen, Produktempfehlungen und passenden Ergänzungen für ihre Gerichte.
  • Cross-Selling entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Beratung und führte zu zusätzlichen Umsätzen in anderen Warengruppen.
  • Die Mitarbeitenden berichteten von mehr Freude an ihrer Arbeit, einer höheren Wertschätzung durch die Kundschaft und einer stärkeren Identifikation mit ihrer Rolle als Berater.
  • Trotz intensiverer Beratung konnten durch optimierte Gesprächsführung und angepasste Abläufe Wartezeiten auf einem kundenfreundlichen Niveau gehalten werden.
  • Die umfassendere Beratung führte zu einer geringeren Preissensibilität der Kundschaft, da der wahrgenommene Mehrwert deutlich über den reinen Produktverkauf hinausging.
 Fazit: Die Bedientheke entwickelte sich vom klassischen Verkaufsbereich zu einem echten Kundenmagneten. Persönliche Beratung, authentische Empfehlungen und gelebte Servicequalität stärkten gleichzeitig Kundenbindung, Mitarbeitermotivation und wirtschaftlichen Erfolg des Marktes.

Geschäftsführer
Andreas Oberländer


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